Leistungen

In unserer Praxis liegen die Schwerpunkte auf der hausärztlichen Versorgung mit psychosomatischer Grundversorgung, im Bereich der geriatrischen Medizin (Behandlung von alterstypischen Erkrankungen bei Menschen über 65 Jahren) und in der palliativmedizinischen Betreuung am Ende des Lebens eines Menschen.

Als besonderen Service bieten wir Ihnen Hausbesuche an, um Ihre medizinische Versorgung auch dann sicherzustellen, wenn Sie aus gesundheitlichen Gründen nicht in die Praxis kommen können, zum Beispiel bei hohem Fieber. In solchen Fällen können Sie auch gern unsere Videosprechstunde nutzen.

Für uns stehen Sie als Mensch mit Ihrer individuellen Krankheitsgeschichte und Ihrer persönlichen Lebenssituation im Mittelpunkt. Wir haben stets ein offenes Ohr und nehmen uns ausreichend Zeit für Sie. Ein vertrauensvolles Verhältnis zwischen Ihnen und uns ist ein wichtiger Schritt hin zur Genesung.

Termine vereinbaren Sie bitte telefonisch unter 0385/5574134 oder über unseren Online-Terminservice.

Um Sie umfassend behandeln und beraten zu können, bieten wir Ihnen verschiedene kassenärztliche sowie individuelle Zusatzleistungen an. 

Informationen zu unseren leistungen

Hilfsbereitschaft

Die Gesundheitsvorsorge gewinnt immer mehr an Bedeutung, daher bietet die gesetzliche Krankenkasse bei Krankheitsverdacht Früherkennungs- und Vorsorgeuntersuchungen an. Hierzu zählen EKG, Impfungen nach STIKO, Hautkrebsvorsorge, uvm. Diese Kosten werden übernommen.

Selbstzahler-Leistungen

Wir bieten Ihnen zur umfassenderen Diagnostik weitere Untersuchungen an. Ob die Kosten dafür übernommen werden, hängt davon ab, bei welcher Krankenkasse Sie versichert sind. Sogenannte Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) müssen Sie selbst zahlen. Wir möchten betonen, dass wir nur Untersuchungen empfehlen und durchführen, die wir als medizinisch sinnvoll erachten.

Hautkrebs gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen. Früh erkannt lässt er sich jedoch gut behandeln. Die Untersuchung, auch Hautkrebsscreening genannt, wird mit einer Art Lupe, einem Dermatoskop, durchgeführt und ist absolut schmerzfrei. Ab dem 35. Lebensjahr haben Sie alle zwei Jahre Anspruch auf diese für Sie kostenfreie Untersuchung. Sie empfiehlt sich besonders dringend für Patientinnen und Patienten mit hellem Hauttyp, bei Hautveränderungen und Leberflecken

Diese Gesundheitsuntersuchung nimmt alle wichtigen Organe in den Blick und dient der Früherkennung diverser Krankheiten. Zum Check-up gehören eine Ganzkörperuntersuchung, Laboruntersuchungen und die Kontrolle des Impfstatus (Wundstarrkrampf [Tetanus], Diphterie, Masern, COVID-19 etc.). Zwischen dem 18. und 35. Lebensjahr haben Sie einmalig Anspruch auf diese kostenfreie Leistung, ab dem 35. Lebensjahr alle drei Jahre.

Zwischen dem 18. und 35. Lebensjahr haben Sie einmalig Anspruch auf diese kostenfreie Leistung, ab dem 35. Lebensjahr alle drei Jahre.

Neben dem Abhören des Herzens kann als weiterführende Untersuchung eine Elektrokardiografie (EKG) durchgeführt werden. Bei dieser schmerzlosen Form der Diagnostik werden Ihnen Elektroden auf den entkleideten Oberkörper geklebt. Auf diese Weise wird die Herzfunktion aufgezeichnet und in Form einer Kurve dargestellt. Eine Ärztin oder ein Arzt kann anhand der Darstellung der EKG-Kurve ablesen, ob das Herz regelmäßig und wie oft pro Minute schlägt. Liegen bereits Herzbeschwerden vor oder besteht der Verdacht auf eine Herzerkrankung, ist diese Untersuchung eine Kassenleistung. Dient sie allerdings zur Früherkennung einer Herzerkrankung, handelt es sich um eine sogenannte Individuelle Gesundheitsleistung (IGeL). In dem Fall müssen Sie diese Untersuchung selber zahlen.

Diese Untersuchung wird durchgeführt, um einen Bluthochdruck (Hypertonie) und schwankende Blutdruckwerte besser bewerten zu können. Denn eine einmalige Messung in der Praxis ist nur eine Momentaufnahme. Die bei einer einzelnen Messung ermittelten Werte könnten auch nicht aussagekräftig sein – allein dadurch bedingt, dass Sie in der Praxis einfach ein wenig aufgeregt sind.
Das Langzeit-Blutdruck-Messgerät tragen Sie über 24 Stunden; währenddessen können Sie ganz normal Ihren Alltagsaktivitäten nachgehen. Über eine Oberarmmanschette misst das Gerät tagsüber in einem Abstand von 15 Minuten und nachts alle 30 Minuten Ihren Blutdruck. Besondere Ereignisse – zum Beispiel solche, die Stress auslösen, oder auch sportliche Tätigkeiten – sollten Sie in einem Tagebuch notieren. Das bringen Sie bitte zur Auswertung mit in die Praxis.

Impfungen schützen vor bakteriellen und viralen Infektionen. Deshalb empfehlen wir für Erwachsene Impfungen gegen COVID-19, Influenza (Grippe) und Pneumokokken (Lungenentzündung) sowie zum Schutz vor Tetanus (Wundstarrkrampf) und Diphterie (alle 10 Jahre), Windpocken (für alle Frauen mit Kinderwunsch), Gürtelrose u. v. m. Gerne beraten wir Sie ganz individuell.

DMP steht für Disease-Management-Programm. Dieses hilft Ihnen, Ihren Alltag mit einer chronische Krankheit zu „managen“, also in den Griff zu bekommen. Umgangssprachlich wird das DMP auch Chronikerprogramm genannt. Mit diesem strukturierten individuellen Behandlungsplan wird Ihnen geholfen, mit Diabetes mellitus, koronarer Herzkrankheit (KHK), chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD), Asthma oder Brustkrebs möglichst gut zu leben. Regelmäßige Untersuchungen und Schulungen sowie mithilfe eines auf Sie zugeschnittenen Therapieplans sollen Ihre Beschwerden verringert und ein Fortschreiten der Krankheit aufgehalten werden.
Durch eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Ihnen und mir, Ihrem Arzt, und gegebenenfalls hinzugezogenen Fachkolleginnen und -kollegen sowie mit Unterstützung Ihrer Krankenkasse kann eine Verbesserung Ihrer Lebensqualität erreicht werden. 
Ärztinnen und Ärzte, die eine Teilnahme an dem Chronikerprogramm anbieten, müssen besonders geschult sein. Außerdem gibt es regelmäßige Maßnahmen zur Qualitätssicherung.

Individuelle Gesundheits-leistungen

Lasertherapie

Eine Lasertherapie ist für Sie geeignet, wenn Sie akut Schmerzen haben oder unter einer chronischen Gelenkerkrankung (z. B. Rheuma, Arthrose) leiden. Dabei wird ein Softlaser, also ein Lichtstrahl mit einer bestimmten Wellenlänge, eingesetzt. Dieses Verfahren, bei dem ein stiftähnliches Gerät auf die betroffene Körperstelle aufgesetzt wird, ist besonders schonend bei gleichzeitig hoher Wirksamkeit. Es wird eingesetzt bei Verstauchungen, Sehnenscheidenentzündungen, chronischen Wunden, Muskelfaserrissen, Rückenschmerzen und Nervenentzündungen. Die Laserstrahlen spüren Sie nicht und schränken Sie nach der Behandlung nicht ein.

Sauerstoff-Licht-Blutbehandlung
Diese auch als hämatogene Oxidationstherapie (HOT) bezeichnete Behandlung ist besonders bei Durchblutungsstörungen und Gefäßerkrankungen geeignet. Mit diesem Verfahren wird Ihr Blut (griech. haĩma) mit Sauerstoff (griech. oxýs) angereichert und mit ultraviolettem Licht bestrahlt. Dafür wird Ihnen aus einem Blutgefäß, einer Vene, am Arm eine geringe Menge Blut (50 ml) abgenommen und nach der Anreicherung mit medizinischem Sauerstoff und nach Bestrahlung wieder in die Vene gespritzt. Ziele dieser Behandlung, die etwa eine halbe Stunde dauert, sind eine bessere Durchblutung, die Stärkung des Immunsystems und die Steigerung der Leistungsfähigkeit. In der Regel sind 6 Behandlungen nötig.
Reisemanagement Gesundheit
Steht bei Ihnen einen Fernreise an? Vor Antritt beraten wir Sie gern zu eventuell notwendigen und/oder empfehlenswerten Impfungen. Außerdem weisen wir auf mögliche besondere Gesundheitsgefahren in Ihrer Urlaubsregion hin. Dieses Gespräch sollte mindestens 6 bis 8 Wochen vor Reiseantritt erfolgen, damit Sie noch alle notwendigen Impfungen erhalten können. 
Außerdem erklären wir Ihnen gern, auch für näher gelegene Urlaubsziele, womit Sie am besten Ihre Reiseapotheke bestücken sollten, damit Sie gewappnet sind, wenn Sie beispielsweise an Reisekrankheit leiden, von einem Insekt gebissen werden, eine Qualle berührt haben oder Durchfall bekommen. Sie erfahren von uns auch, welche Hygienemaßnahmen am Zielort empfehlenswert sind, zum Beispiel wo Sie kein Wasser aus dem Wasserhahn trinken sollten.
Fahrtauglichkeits- und Bootsführerscheinuntersuchung

Diese vorgeschriebenen Untersuchungen bieten wir Ihnen an, wenn Sie den Führerschein (alle PKW- und LKW-Klassen, z. B. für Taxi-, Bus- und LKW-Fahrer/-innen) beziehungsweise den Sportbootführerschein erwerben wollen. Mit diesen sogenannten verkehrsmedizinischen Untersuchungen gemäß Straßenverkehrsgesetz (StVG) und Fahrerlaubnisverordnung (FeV) werden Sie begutachtet und es wird bescheinigt, dass Sie „zum Führen von Kraftfahrzeugen geeignet“ sind (§ 1j StVG) beziehungsweise Motorboote fahren dürfen (Sportbootführerscheinverordnung, SpFV).

Bei der Erteilung oder Verlängerung dieser Führerscheine werden sowohl eine gezielte Befragung zu Unfällen und einschränkenden Krankheiten als auch eine körperliche Untersuchung sowie ein Seh- und Hörtest durchgeführt.

LKW-Fahrer beispielsweise werden geprüft auf Belastbarkeit und Reaktionsfähigkeit sowie auf Orientierungs-, Konzentrations- und Aufmerksamkeitsleistung.

Wenn Sie einen Termin für eine verkehrsmedizinische Untersuchung vereinbart haben, bringen Sie bitte Ihren Personalausweis, Ihren gegenwärtig gültigen Führerschein und gegebenenfalls Ihre aktuelle Brille oder Ihre Kontaktlinsen mit.

Ultraviolett-Eigenblut-Bestrahlung

Bei ersten Anzeichen für einen intrazellulären Energiemangel, der sich in Abgeschlagenheit und Dauermüdigkeit äußert, besteht die Möglichkeit eine Ultraviolett-Eigenblut-Bestrahlung (UVB) durchzuführen. Dieses Verfahren wird auch fotobiologische Therapie (griech. photos für Licht) genannt. Dabei wird Ihnen etwas Blut abgenommen, mit UV-Licht bestrahlt und Ihnen wieder ins Blutgefäß gespritzt. Ziel der Therapie ist eine Steigerung Ihres Wohlbefindens sowie Ihrer geistigen und körperlichen Leistung. Sie profitieren vor allem, wenn Sie an einer chronischen Erkrankung oder akutem Stress leiden. Diese Behandlung läuft ähnlich ab wie die Sauerstoff-Licht-Blutbehandlung (siehe oben). Bei der UVB wird im Gegensatz dazu Ihr Blut nicht mit Sauerstoff angereichert.

Spezielle Laboruntersuchungen

Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) übernimmt Laboruntersuchungen überwiegend zum Ausschluss von Krankheiten. Als Selbstzahler können Sie aber jederzeit eine Vielzahl von Parametern analysieren lassen, um zum Beispiel einen Mangel frühzeitig zu entdecken, auch wenn es Ihnen noch nicht schlecht geht. Dafür können Sie z. B. den Vitamin- und Spurenelementgehalt in Ihrem Blut bestimmen lassen. Wir können außerdem Stuhluntersuchungen zum Beispiel auf okkultes Blut zur Darmkrebsvorsorge (über die Darmspiegelung [Koloskopie] bei einer Gastroenterologin / einem Gastroenterologen hinaus) durchführen oder Ihre Blutgruppe bestimmen. Mit den Ergebnissen ist es uns möglich, Sie auf Ihrem ganz individuellen Gesundheitsweg noch besser zu begleiten. Sprechen Sie uns gern für die unterschiedlichen Laboruntersuchungen an.

Bioimpedanzmessung

Hinter dem Begriff Bioimpedanzmessung verbirgt sich eine schmerzfreie Untersuchung zur Ermittlung der Körperzusammensetzung. Nach etwa einer halben Minute, während der Sie auf einer speziellen Waage stehen, ist das Ergebnis da, nämlich wie viel Muskelmasse Sie haben, wie groß der Fettanteil an Ihrem Körpergewicht ist und wie viel Wasser Ihr Körper enthält. Zusätzlich werden die Zellmasse und die Zellqualität bestimmt. Ziel dieser Untersuchung ist es unter anderem zu ermitteln, ob das Verhältnis der Komponenten ausgewogen verteilt ist, gerade bei Senioren. Denn oft reicht die Gewichtsbestimmung über die klassische Waage im Badezimmer oder das äußere Erscheinungsbild nicht aus, um zu bewerten, ob Ihr Körperfettanteil zu hoch oder auch zu niedrig ist. Denn das Fett sitzt nicht nur am Bauch, an den Oberschenkeln und am Po, sondern auch zwischen den Bauchorganen als sogenanntes Viszeralfett. Mit diesem Analyseverfahren kann also unkompliziert und zuverlässig bestimmt werden, ob „Übergewicht“ als Folge einer Überernährung oder eine sogenannte Malnutrition (eine Unterversorgung) besteht, weil beispielsweise im Alter die Nährstoffe nicht so gut vom Körper aufgenommen werden wie in jüngeren Jahren.
Eine Bioimpedanzanalyse ist aber auch für jüngere Erwachsene und Personen im mittleren Alter interessant. Denn ein zu hoher Körperfettanteil ist mit dem Risiko verbunden, später an verschiedenen Krankheiten zu leiden, zum Beispiel an Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie „Arterienverkalkung“ (Atherosklerose) und Bluthochdruck (Hypertonie), oder einen Herzinfarkt zu bekommen.
Sollte sich bei der Bioimpanzmessung herausstellen, dass Ihr Fettanteil zu hoch oder zu niedrig ist – bei Ausschluss von genetischen oder anderen Faktoren –, helfen wir Ihnen, Ihren Lebensstil zu verbessern. Wir beraten Sie hinsichtlich Ihrer Ernährung, nicht nur bei Fettleibigkeit (Adipositas) oder Essstörungen wie Bulimie, und sportlichen Aktivitäten, um wieder gesünder zu leben.

Oder sind Sie gesund und einfach neugierig, wie hoch der Anteil der Komponenten Muskelmasse, Fett und Wasser in Ihrem Körper aktuell ist – und wie sich seine Zusammensetzung mit der Zeit verändert? Vielleicht nach einer Ernährungsumstellung? Oder weil Sie viel Sport treiben? Dann bitten Sie uns einfach um einen Termin zur Bioimpedanzmessung.

Patientenverfügung

Bei der Patientenverfügung handelt es sich um ein schriftliches Festhalten Ihres Willens für den möglicherweise eintretenden Ernstfall, dass Sie selbst nicht mehr in der Lage sind, hinsichtlich bestimmter medizinischer Behandlungen zu entscheiden. Dieser Fall kann zum Beispiel eintreten, wenn Sie nach einem Unfall im Koma liegen oder wenn Sie an einer bestimmten schweren Erkrankung leiden. Jede volljährige Person kann ihren Willen niederschreiben, unter anderem hinsichtlich lebensverlängernder Maßnahmen. Sie sollten wissen, dass Sie sich jederzeit auch wieder umentscheiden, also die Patientenverfügung widerrufen können.
Tritt der Fall ein, dass Sie nicht selbst entscheiden können, was für eine medizinische Maßnahme durchgeführt werden soll und welche nicht, und liegt keine Patientenverfügung vor, müssen Angehörige sowie Ärztinnen und Ärzte mutmaßen, was Ihr Wille ist, und für Sie entscheiden. Das können Sie verhindern, wenn Sie sich jetzt schon Gedanken darüber machen und Ihren Wunsch aufschreiben. Ihre Angehörigen werden es Ihnen im Fall der Fälle – der hoffentlich nie eintritt – danken.

Grundlage für die Patientenverfügung ist § 1901a des Bürgerlichen Gesetzbuchs. Wenn Sie sich näher über das Thema informieren möchten, empfehlen wir Ihnen die Website des Bundesministeriums für Justiz. Dort können Sie sich entweder kostenlos eine Broschüre mit ausführlichen Erläuterungen herunterladen oder diese in Papierform bestellen. Darin werden unter anderem Textbausteine für das Aufsetzen einer Patientenverfügung aufgeführt, die Ihnen helfen sollen, Ihren Willen zu formulieren.
Sie sind unsicher, was im Ernstfall für Sie das Beste sein wird? Keine Sorge! Damit sind Sie nicht allein, das geht ganz vielen Menschen so. Gerne erklären wir Ihnen die Zusammenhänge, beraten Sie oder erstellen auch gern Ihre Patientenverfügung mit Ihnen zusammen.